Vorbereitung und Prävention

Am besten ist es natürlich, Unfällen von Anfang an vorzubeugen. Abgesehen von den sonst für Befahrungen allgemein geltenden Grundsätzen brauchen nur ein paar Dinge berücksichtigt zu werden, die eigentlich auch ganz selbstverständlich sein sollten: 

  • Lerne und trainiere regelmäßig die Befahrungstechniken! 
  • Befahre nie eine Höhle, wenn Du dich irgendwie krank fühlst!
  • Informiere dich über mögliche Gefahren (incl. Wettereinflüsse!) in der Höhle!
  • Informiere dich über notwendige Materialien und Befahrungstechniken für diese Höhle!

 

Und wenn es dann los geht:

  • Informiere eine Vertrauensperson genau, wo und von wann bis wann die Befahrung dauern soll und mache eine "Alarmzeit" aus. Verstreicht diese ohne deine Rückmeldung, muss der Notruf ausgelöst werden!
  • Befahre nie alleine eine Höhle, seid mindestens zu dritt! Wenn jemandem etwas zustößt kann ein anderer bei ihm bleiben und helfen, während der Dritte die Höhlenrettung alarmiert.

 

Mit dem entsprechenden Fitness- und Trainingsstand sowie der notwendigen und intakten Ausrüstung sind die Gefahrenquellen "menschliches Versagen" und "technisches Versagen" für einen Höhlenunfall weitgehend ausgeschlossen.

 

Die benötigte Ausrüstung

Ein Höhlenforscher benötigt je nach Höhle unterschiedliche Ausrüstung für die Befahrung. Dies sind die 

  • Grundausrüstung mit Notfalltonne
  • Ausrüstung zur Selbstsicherung
  • SRT-Ausrüstung
  • ggf. Zusatzausrüstung

 

Mit dieser Ausrüstung kann er nicht nur seine eigenen Höhlenbefahrung sicher durchführen sondern auch verunfallten Kameraden bereits wirksam Hilfe leiste